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Ost-Süd im globalen Kalten Krieg

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Untersucht werden die Beziehungen der sozialistischen Länder des östlichen Europa mit der »Dritten Welt«, wobei der der Fokus auf der Handelspolitik, wissenschaftlich-technischer Zusammenarbeit sowie der Mitgestaltung der »Neuen Internationalen Wirtschaftsordnung« liegt.

Ost-Süd-Beziehungen im globalen Kalten Krieg. Wirtschaftliche Aktivitäten und regionalwissenschaftliche Interessen ostmitteleuropäischer RGW-Länder in Afrika

Es handelt sich um das Teilprojekt B03 des SFB 1199 »Verräumlichungsprozesse unter Globalisierungsbedingungen«, in dem die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen afrikanischen und (süd-)osteuropäischen Ländern untersucht werden. Im Zentrum stehen die Handelspolitik und die wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit sowie die damit verbundenen kulturellen Transfers. Dies erfolgt am Beispiel des Baumwollhandels zwischen Bulgarien und verschiedenen afrikanischen Staaten sowie der Beziehungen zwischen Ghana und den osteuropäischen RGW-Staaten. Außerdem wird die Rolle der sozialistischen Länder, vor allem Ungarns, bei der Reform der internationalen Wirtschaftsordnung in den 1970er Jahren untersucht. Dabei werden Zentralisierungs- und Zentrifugaltrends im Ostblock und dessen Positionierungsstrategien zur Dekolonialisierung sowie zum Wandel der globalen Wirtschaftsbeziehungen untersucht.

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