Thema

Ost-Süd im globalen Kalten Krieg

Logo gefördert durch DFG Deutsche Forschungsgemeinschaft

Teilprojekt B03 des SFB 1199: Untersucht werden die Beziehungen der sozialistischen Länder des östlichen Europa mit der »Dritten Welt«, wobei der der Fokus auf der Handelspolitik, wissenschaftlich-technischer Zusammenarbeit sowie der Mitgestaltung der »Neuen Internationalen Wirtschaftsordnung« liegt.

Ost-Süd-Beziehungen im globalen Kalten Krieg. Wirtschaftliche Aktivitäten und regionalwissenschaftliche Interessen ostmitteleuropäischer RGW-Länder in Afrika (2016–2019}

Es handelt sich um das Teilprojekt B03 des SFB 1199 »Verräumlichungsprozesse unter Globalisierungsbedingungen«, in dem die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen afrikanischen und (süd-)osteuropäischen Ländern untersucht werden. Im Zentrum stehen die Handelspolitik und die wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit sowie die damit verbundenen kulturellen Transfers. Dies erfolgt am Beispiel des Baumwollhandels zwischen Bulgarien und verschiedenen afrikanischen Staaten sowie der Beziehungen zwischen Ghana und den osteuropäischen RGW-Staaten. Außerdem wird die Rolle der sozialistischen Länder, vor allem Ungarns, bei der Reform der internationalen Wirtschaftsordnung in den 1970er Jahren untersucht. Dabei werden Zentralisierungs- und Zentrifugaltrends im Ostblock und dessen Positionierungsstrategien zur Dekolonialisierung sowie zum Wandel der globalen Wirtschaftsbeziehungen untersucht.

Principal Investigators: Prof. Dr. Stefan Troebst, Prof. Dr. Frank Hadler, Dr. Uwe Mueller.

Bearbeitet von:

Bearbeitet von:

Bearbeitet von: