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Wirtschaftliche Verflechtungen Ostmitteleuropas

Im Fokus stehen die wirtschaftlichen Folgen der beiden Weltkriege sowie der Weltwirtschaftskrise auf grenzüberschreitende Waren- und Kapitalströme, die Entwicklung internationaler Arbeitsteilung, wobei der Rolle des Staates sowie internationaler Organisationen besondere Aufmerksamkeit zukommt.

Die Wirtschaft Ostmitteleuropas während der Weltkriege und der De-Globalisierung zwischen 1914-1945

Die Untersuchung wirtschaftlicher Verflechtungen ist eine von fünf Dimensionen, die die Grundstruktur des dreibändigen »Handbuchs transnationalen Geschichte Ostmitteleuropas«  bildet. Im Mittelpunkt des Beitrages zum zweiten Band stehen die Auswirkungen der Weltkriege sowie der Weltwirtschaftskrise auf grenzüberschreitende Flows von Waren, Kapital und Arbeit, aber auch Transfers von Wirtschaftspolitik, von für die Ökonomie relevanten Institutionen sowie von Wirtschaftsdenken. Untersucht werden die Konstituierung von Volkswirtschaften als transnationaler Prozess in den 1920er Jahren, die Veränderungen grenzüberschreitender Verflechtungen und der Rolle des Staates in der Wirtschaft infolge der Ausbreitung des Wirtschaftsnationalismus und als Reaktion auf die Weltwirtschaftskrise sowie die Positionierung der Wirtschaft Ostmitteleuropas im deutschen Großwirtschaftsraum und ihre Rolle in der deutschen Kriegswirtschaft.

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