GWZO-Abteilung Wissenstransfer und Vernetzung

Schwerpunkt

Wissenstransfer und Vernetzung

Wie entstehen Netzwerke, wird Wissen gemeinsam generiert und ausgetauscht? Wie aufbewahrt, aufgearbeitet und modifiziert? Wie geschieht das in der Zeit und wie heute, direkt bei uns vor Ort und in unserer Forschungsregion? Wie erreichen Wissensbestände zum östlichen Europa und Forschungsergebnisse aus der Arbeit des Instituts die Menschen aus Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit? Und wie kommen wissenschaftliche Suche und anwendungsorientierte Antworten zusammen? Im Schwerpunkt »Wissenstransfer und Vernetzung« wird zu exemplarischen Wissensgemeinschaften geforscht. Bewährte und neue Formen der Wissenskommunikation und der Präsentation werden im Austausch mit der Gesellschaft praktisch erprobt und umgesetzt.

Blick in die Ausstellung Karl IV in Prag

Themen- und Tätigkeitsbereiche

Im Schwerpunkt »Wissenstransfer und Vernetzung« wird zur Weitergabe von Wissen geforscht und gearbeitet. Auf wissenschaftlicher Grundlage werden hier Forschungsergebnisse aus allen Schwerpunkten des GWZO in die Welt getragen. Dafür entstehen in den Tätigkeitsbereichen Transferformen wie Ausstellungen, digitale Archive sowie Sach-, Fach- und Handbücher. Hier werden Veranstaltungen, Bildungs- und Vermittlungsangebote konzipiert und durchgeführt. Die wissenskommunikative Infrastruktur von Bibliothek über Öffentlichkeits- und Medienarbeit haben ebenfalls hier ihren Platz.

Wissen digital

Die Digitalisierung führt zu weitreichenden Veränderungen in Wissenschaft und Gesellschaft. Hier stellen wir Ihnen vor, wie das GWZO seine Forschung digital sichert, standardisiert und vernetzt, um vertraute und vergessene Wissensquellen neu zu erschließen.

Wissen finden

Hier hat die Bibliothek des GWZO mit zusätzlichen Angeboten wie Open Access-Beratung, Forschungsinformationen sowie Ausbildungs- und Schulungsformaten ihren Platz.

Wissen kommunizieren

Öffentlichkeitsarbeit, Presse und Medien, die Veranstaltungen und das Gästeprogramm werden in diesem Bereich betrieben.

Wissen vernetzen

Reisen, an anderen Orten lernen, gemeinsam publizieren, ausstellen und Filme machen - ist auch das Forschungsthema im Schwerpunkt »Wissenstransfer und Vernetzung«. Künstlernetzwerke, die Grande Tour, Knotenpunkte und Umschlagplätze der Bildung wie Filmhochschulen, Literatursalons oder Almanache aus verschiedenen Zeiten sind die Fallbeispiele.

Wissen zeigen

Der Transfer der Forschungsergebnisse in die Fachwelt und in die breite Öffentlichkeit findet hier in Form von Handbüchern und Ausstellungen statt.

Logo der Leibniz-Gemeinschaft

Wissen teilen

Gemeinsam mit tschechischen Partnern verstärkt das GWZO seit Anfang 2020 seine Sichtbarkeit in der Forschungsregion und arbeitet auf eine Außenstelle in Prag hin. Das Vorhaben wird im Rahmen des Leibniz-Wettbewerbs Transfer gefördert.

Aus der Arbeit im Schwerpunkt Wissenstransfer und Vernetzung

Das mittelalterliche Erfurt - Metropole zwischen Ost und West

Die mehrteilige Tagung zu Erfurt im Mittelalter diskutiert die kulturelle, wirtschaftliche und künstlerische Bedeutung, die der mittelalterlichen Metropole für das westliche und das östliche Mitteleuropa zukommt. Sie dient den sich hier versammelnden Expertinnen und Experten zur Vorbereitung einer großen Ausstellung. Ihr für dieses Jahr geplanter dritter Teil wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte stattfinden.

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Sonderausgabe BETON International

Zum Gastlandauftritt Tschechiens auf der Leipziger Buchmesse 2019 hat das GWZO die Kulturinitiative LITERAMI bei einer Sonderausgabe von BETON International unterstützt. In achtzehn Texten und zwei Zitatcollagen gehen europäische Autor*innen der Frage nach, was das im tschechoslowakischen Dissenz entstandene Konzept einer »parallelen Polis« für die heutige Situation zu bieten hat. Nachzulesen auch im Open Access.

mehr zu BETON und der Parallelen Polis hören
Die Zeitung Beton International. Eine Sonderausgabe des GWZO zur Leipziger Buchmesse 2019

Mit der »Mitropa« durch unser Forschungsspektrum

Das Jahresheft des GWZO »Mitropa« nimmt Sie einmal im Jahr mit auf die Reise. In »Leseproben« geben wir Einblick in unsere Forschungsthemen. »Fundstücke« geben Anlass, in kurzen Texten zu berichten, wo und wie Forschung ihren Anfang nimmt. Forschende im Feld berichten im »Journal« von ihren Reisen in der Region, und mit unserem reichen visuellen Material bebildern wir, was wir im östlichen Europa »mit eigenen Augen« gesehen haben. Dies und noch viel mehr ist als Jahresheft im Open Access zugängig und kann auch abonniert werden.

Mitropa lesen
Mitropa, das Jahresheft des GWZO, Lektüre für alle

Das GWZO geht auf Sendung

Seit Herbst 2017 ist das GWZO regelmäßig im »Forschungsquartett« zu hören. In der Sendereihe des Online-Radios detektor.fm berichten Radiojournalist*innen gemeinsam mit unseren Wissenschaftler*innen über Neues aus dem Forschungsalltag des GWZO. Das Forschungsquartett, zu dem auch andere außeruniversitäre Forschungseinrichtungen beisteuern, kann bei detektor.fm und auf den einschlägigen Plattformen als Podcast abonniert werden. Die Sendungen finden sich auch in unserer Mediathek zum Nachhören.

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GWZO-Podcast bei detektor.fm

Team im Schwerpunkt

Die Abteilung Wissenstransfer und Vernetzung

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Literatur- und Geschichtswissenschaft, aus Kultur- und Kunstgeschichte und mit Wissenstransfer-Expertise arbeiten hier eng mit wissenschaftsnahem Fachpersonal zusammen. Dazu gehören die Expert*innen für eHumanities und Forschungsdatenmanagement, die Bibliotheksfachkräfte, Öffentlichkeits- und Medienarbeiter*innen und die Gäste- und Veranstaltungsmanagerinnen.

Die Abteilung wird von Dr. Christine Gölz geleitet.

Gäste im Schwerpunkt

Forschen auf Zeit am GWZO

Veranstaltungen im Schwerpunkt

Tagungen, Gastvorträge und mehr

Keine zukünftigen Veranstaltungen vorhanden

Ausstellungen im Schwerpunkt

Wissen anschaulich präsentieren

15.04.2020 -
30.06.2020
Die Abbildung zeigt erste Skizzen für eine Ausstellungshängung des Projekts

Leningradski Feminism 1979 II - verschoben

Ort: Moskau, White Room Foundation

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07.12.2019 -
15.03.2020
Exponat der Ausstellung »Bewusstes Unvermögen #3«

Bewußtes Unvermögen – Das Archiv Gabriele Stötzer #3

Ort: Galerie für Zeitgenössische Kunst (GfZK), Leipzig

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18.01.2020 -
08.02.2020
Die Abbildung zeigt erste Skizzen für eine Ausstellungshängung des Projekts

Leningradski Feminism 1979

Ort: Dom Kul’tury Rozy/Kulturhaus Roza, Sankt Petersburg

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Ausstellungsplakat Leningrader Feminismus

GWZO, die Memorial/Benjamin-Joffe-Stiftung, St. Petersburg und die Kulturwerkstatt Zhaba

Eine Ausstellung des Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) in Leipzig, der Memorial/Benjamin-Joffe-Stiftung in St. Petersburg und der Kulturwerkstatt Zhaba, Leipzig/St. Petersburg.

Die Ausstellung erinnert erstmals an die Leningrader Frauenbewegung der 1970er Jahre und lädt zu einem Dialog über die Geschichte der Frauenbewegung in Russland ein.

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Einladungskarte zur Ausstellung »Bewusstes Unvermögen #3«

Eine Ausstellung der Galerie für Zeitgenössische Kunst (GfZK) Leipzig mit den Kooperationspartnern GWZO, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und dem Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Leipzig.

Kuratiert von Vera Lauf (GfZK) in Zusammenarbeit mit Luise Thieme und mit Unterstützung der GWZO-Abteilung »Wissenstransfer und Vernetzung«.

»Bewußtes Unvermögen – Das Archiv Gabriele Stötzer« ist ein Ausstellungs-, Forschungs- und Vermittlungsprojekt in drei Teilen. Das begehbare Archiv stellt die künstlerische Praxis Stötzers im Kontext der DDR in den 1980er Jahren bis in die jüngere Vergangenheit.

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Ausstellungsplakat Leningrader Feminismus

GWZO, die Memorial/Benjamin-Joffe-Stiftung, St. Petersburg und die Kulturwerkstatt Zhaba

Eine Ausstellung des Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) in Leipzig, der Memorial/Benjamin-Joffe-Stiftung in St. Petersburg und der Kulturwerkstatt Zhaba, Leipzig/St. Petersburg.

Die Ausstellung erinnert erstmals an die Leningrader Frauenbewegung der 1970er Jahre und lädt zu einem Dialog über die Geschichte der Frauenbewegung in Russland ein.

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Pressemotiv zur Ausstellung Faszination Stadt

Eine Ausstellung des Kulturhistorischen Museums Magdeburg.

Kuratiert von Gabriele Köster in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Mittelalterausstellungen und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften;
mit wissenschaftlicher Begleitung von Christian Lübke (GWZO) und Wilfried Franzen (GWZO).

Der Faszination des städtischen Lebens widmet das Kulturhistorische Museum Magdeburg im Jahr 2019/20 eine kulturhistorische Ausstellung.

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