Dr. Alexandr Osipian
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Zur Person
Geboren in der Ukraine. Studium der Geschichte an der Nationalen Universität Czernowitz, Ukraine. 1999 Promotion in Geschichte an der Nationalen Universität Donezk, Ukraine. 1994‒2014 Dozent für Geschichte des östlichen Europas am Institut für Wirtschaft und Gesellschaftswissenschaften, Kramatorsk, Ukraine. 2014‒2017 Habilitationsstipendiat der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität Kiew, Ukraine. 2014‒2015 Teil des Harvard University research project »From Riverbed to Seashore. Art on the Move in Eastern Europe and the Mediterranean in the Early Modern Period«. 2017‒2020 Gastwissenschaftler am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO), Leipzig. 2018-2019 Professor für »Geschichte der Ukraine« an der Justus-Liebig-Universität Gießen. 2017‒2023 Mitarbeit im DFG-Schwerpunktprogramm 1981: »Transottomanica: Osteuropäisch-osmanisch-persische Mobilitätsdynamiken«. 2020‒2022 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin. 2022‒2025 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am GWZO in der Abteilung »Verflechtung und Globalisierung«. 2025-2026 Professor für »Entangled History of Ukraine« an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder).
Seit Juni 2026 wissenschaftlicher Mitarbeiter am GWZO.
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Arbeitsschwerpunkte
- Erinnerungskultur und Geschichtspolitik in Russland, Polen und Ukraine
- Deindustrialisierung und ihre politischen Auswirkungen: die alte Industrieregion Donbas in vergleichender Perspektive
- Russisch-ukrainische Beziehungen
- Russlands Krieg gegen die Ukraine (2014‒2026)
- Militärische Nutzung der kritischen Infrastruktur im russisch-ukrainischen Krieg
- Fernhandel zwischen dem Nahen Osten und Osteuropa in der Frühen Neuzeit
- Kulturgeschichte der frühneuzeitlichen polnisch-litauischen Union
- Armenische Diaspora in Osteuropa (13.‒19. Jahrhundert)
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Funktionen und Mitgliedschaften
- Mitglied in der Association Internationale des Etudes Arméniennes (AIEA)
- Mitglied in der Association for Slavic, East European, and Eurasian Studies (ASEEES)
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Lehre
Lehrveranstaltungen an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität Kiew, und der Institut für Wirtschaft und Geisteswissenschaften in Kramatorsk.
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Reihenherausgeberschaft
- Mitherausgeber der Journal- und Buchreihe »Transponticae: the Black Sea Studies«
- Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der GWZO-Nachwuchsforschungsgruppe »Global Armenia/ns. Entangled Histories of Central and Eastern Europe and the Caucasus«
Aktuelles Forschungsthema
Armenische Kaufmannsnetzwerke
Die Globalisierung des Handels und die Ausbreitung von Kaufmannsnetzwerken waren prägende Elemente der Frühen Neuzeit. Der größte Teil des Fernhandels in der Region wurde von staatenlosen Diasporagruppen durchgeführt: Armenier, Griechen und Juden. Der armenische Handel war besonders erfolgreich, da er sich von Polen-Litauen, Russland, dem Osmanischem Reich und Persien erstreckte.
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