Publikationen des GWZO

Publikationen

Wissen zum östlichen Europa - publiziert

Wie und zu welchen Themen am GWZO wissenschaftlich gearbeitet wird, zeigt sich in den vielfältigen Veröffentlichungen seiner Mitarbeiter*innen. Sie sind ein wichtiges Instrument, die Forschungsergebnisse der Fachöffentlichkeit bekannt zu machen und sie der Wissenschaft für Diskussionen und weitere Forschungen zur Verfügung zu stellen. Insbesondere mit den am GWZO entstehenden Sach- und Handbüchern, den umfangreichen und prächtig bebilderten Ausstellungskatalogen sowie den Werkeditionen wird das am Institut erarbeitete Wissen zum östlichen Europa und zu seiner Geschichte auch einer breiteren, interessierten Leserschaft zugänglich gemacht.

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Open Access – Freies Wissen für alle

Das GWZO bietet, soweit möglich, seine Forschungsergebnisse im freien Zugang an. Open Access gilt für die GWZO-Reihen und das Jahresheft Mitropa. Die Verfügbarkeit dieser Publikationen soll die Visibilität des GWZO speziell in Ost- und Ostmitteleuropa weiter erhöhen, den wissenschaftlichen Austausch fördern und weitere Impulse für die Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort geben.

Kontakt

Tätigkeitsbereich Wissen zeigen

Schriftenreihen des GWZO

Kern der Publikationsstrategie des GWZO ist die interdisziplinäre Ausrichtung der hauseigenen Buchreihen und deren Publikation in international renommierten Verlagen. Fünf vorrangig deutschsprachige Reihen werden derzeit vom GWZO herausgegeben. Eine zusätzliche englischsprachige Reihe bietet seit einiger Zeit die Plattform, auf direktem Weg eine internationale Leserschaft zu erreichen. Zahlreiche weitere fachlich einschlägige Reihen werden zudem in Kooperation mit dem GWZO herausgegeben.

Handbücher

Drei große Handbuchprojekte sind am GWZO angesiedelt und werden in Zusammenarbeit mit Kolleg*innen aus den ostmitteleuropäischen Ländern realisiert:

Weitere Publikationen (Fach- und Sachbücher)

Außerhalb der Schriftenreihen des GWZO und der GWZO-nahen Kooperationsreihen veröffentlichen die Wissenschaftler*innen des Institutes Monografien, Sammelbände und Quelleneditionen in anderen Reihen oder ohne Reihenbindung in diversen europäischen und US-amerikanischen Verlagen. Zudem sind die Forschenden am Haus wiederholt als Sachbuchautor*innen gefragt.

Ausstellungskataloge

Für die vom GWZO wissenschaftlich vorbereiteten und kuratierten Ausstellungen werden am Haus auch ausstellungsbegleitende Kataloge, Führer, Kolloquiumsbände usw. erarbeitet und betreut.

Neuerscheinung

Kompass Ostmitteleuropa 3

Kompass Ostmitteleuropa. Kritische Beiträge zur Kunstgeschichte, Band 3

Meister Ludwig – Peter Parler – Anton Pilgram. Architekt und Bildhauer? Zu einem Grundproblem der Mediävistik. Drei Studien von Achim Hubel, Jens Rüffer und Gábor Endrődi. Herausgegeben von Jirí Fajt und Markus Hörsch. Ostfildern 2021. 

Fragen zur Ausbildung, zum spezifischen Berufsbild und zum Tätigkeitsbereich mittelalterlicher Architekten sind seit langem Kernfragen der Forschung. Quellen sind jedoch oft nicht leicht zu interpretieren und der Status von Architekten hat sich in europäischen Ländern nicht einheitlich entwickelt. In den Beiträgen von drei renommierten Forschern konzentriert sich das vorliegende Buch auf eine Schlüsselfrage – nämlich die handwerkliche Ausbildung und nachfolgend eine mögliche bildkünstlerische Betätigung der Werkmeister, und zwar mit einem Schwerpunkt in Mitteleuropa.
Eine allgemeinere Übersicht (Achim Hubel) wird mit zwei Studien zusammengestellt, die sich auf Personen von besonderer Bedeutung beziehen: Peter Parler (Jens Rüffer) und Anton von Brünn, genannt Pilgram (Gábor Endrődi). Methodische Ansätze und Ergebnisse sind unterschiedlich und führen daher auch zu konträren Ergebnissen. Es zeigt sich somit, was wissenschaftliche Forschung voranbringt und spannend macht: fundierte Argumentation im teilweise kontroversen Diskurs.