Ausstellung | 01.10.2026 - 10.01.2027
Vom Kaiserreich zum Wiederaufbau. Der Architekt und Stadtplaner Hubert Ritter (1886–1967)
Die Ausstellung zeigt das Werk des deutschen Architekten Hubert Ritter, der vom späten Kaiserreich bis in die Zeit der DDR und der Bundesrepublik tätig war. Der Schwerpunkt liegt auf Ritters Tätigkeit in Leipzig, wo er als Leiter des Hochbauamtes in den Jahren von 1924 bis 1930 mit städtebaulichen Entwürfen, Siedlungen und öffentlichen Gebäuden zum Wegbereiter einer modernen Architektur in Leipzig wurde. Nach seinen Entwürfen entstanden u. a. die Siedlung »Rundling« und die Großmarkthalle, die Ritter überregional bekannt machten.
Die Ausstellung wurde von Studierenden eines Forschungspraxisseminars am Kunsthistorischen Institut der Universität Leipzig unter der Leitung von Dr. Susanne Jaeger vom Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa e.V. (GWZO) und Dr. Peter Leonhardt vom Amt für Bauordnung und Denkmalpflege der Stadt Leipzig kuratiert.
Die Sonderausstellung im Lichthof und Aula-Foyer der Alten Nikolaischule ist bis zum 10. Januar 2027 wie folgt geöffnet: Mi–Fr: 11–16 Uhr | Sa/So: 12–17 Uhr.
Die Ausstellungseröffnung findet am Donnerstag, dem 1. Oktober 2026, 19 Uhr, in der Richard-Wagner-Aula der Alten Nikolaischule (Nikolaikirchhof 2, 04109 Leipzig) statt.
Kooperationspartner: Universität Leipzig, Kulturstiftung Leipzig und Stadt Leipzig.
Veranstalter: Leibniz-Insitut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO)
Ort: Alte Nikolaischule, Nikolaikirchhof 2, 04109 Leipzig