Margot Desplanches, M.A.
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Zur Person
Studium der Geschichte an der Université Grenoble Alpes (2014–2018) sowie der Politikwissenschaft und vergleichenden Regierungswissenschaften am Institut d'Études Politiques Grenoble (2015–2020). Studienaufenthalte an der Universität Potsdam im Rahmen des Erasmus+-Programms (2016–2018). 2019–2022 Masterstudium der Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Masterarbeit zur Sprengung der Jakobuskirche in Dessau in der DDR 1977. Von Juli 2023 bis Juli 2025 Bildungsreferentin am Deutschen Historischen Museum in Berlin mit Konzeption und Durchführung mehrsprachiger Führungen (Deutsch, Französisch, Englisch) sowie Mitarbeit an Ausstellungen zur deutschen und europäischen Geschichte. Seit Oktober 2025 Doktorandin in deutsch-französischer Cotutelle an der Université Bordeaux Montaigne und der Universität Leipzig unter der Betreuung von Hélène Camarade und Maren Röger. Dissertationsprojekt zu Männergewalt und der Entstehung von Frauenhäusern in der DDR und den neuen Bundesländern (1979–1997). Assoziierte Doktorandin am Centre Marc Bloch im Forschungsschwerpunkt »Ungleichheitsdynamiken«.
Seit April 2026 assoziierte Doktorandin am GWZO in der Forschungsabteilung »Verflechtung und Globalisierung«.
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Arbeitsschwerpunkte
- Geschichte der DDR und der Transformationszeit
- Geschlechtergeschichte
- Geschichte der Gewalt gegen Frauen, Frauenhäuser, Frauenbewegungen und Feminismus
- Geschichte feministischer Transfers zwischen der DDR und Ostmittel- und Osteuropa
- Oral History
- Erinnerungskultur und Geschichtspolitik
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Funktionen und Mitgliedschaften
- Seit 2025 Mitglied der Association des germanistes de l’enseignement supérieur (AGES)
- Seit 2025 Mitglied von GIRAF-IFFD (Groupe interdisciplinaire de recherche Allemagne-France – Interdisziplinäres Forum für deutsch-französische Forschung)
- Seit 2026 Mitglied von Genre en Germ’, Französischer Verband der Germanist:innen mit Forschungsschwerpunkt Gender Studies
- Seit 2024 Mitglied des Vereins »Choisir«
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Auszeichnungen
- 2026 Mobilitätspreis »Geneviève Bianquis« der AGES
Aktuelles Forschungsthema
Partnerschaftsgewalt und Frauenhäuser in Ostdeutschland (1979–1997)
Das Projekt untersucht die Entstehung autonomer Frauenhäuser in der DDR und in den neuen Bundesländern zwischen 1979 und 1997. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie es feministischen Initiativen gelang, Gewalt gegen Frauen sichtbar zu machen und den Aufbau dauerhafter Hilfsstrukturen nach 1990 zu prägen.
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