Alexander Weidle, M.Ed.
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Zur Person
2011–2017 Studium der Fächer Geschichte, Deutsch und Erziehungswissenschaften für Gymnasiales Lehramt an der Universität Augsburg (1. Staatsexamen 2017); 2017–2018 lehramtsbezogenes Masterstudium an der Universität Augsburg mit Studienaufenthalt an der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań (Polen). 2019–2020 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bukowina-Institut an der Universität Augsburg, Wissenschaftskommunikation und Projektleitung des Oral-History-Projektes »Bukowina-Deutsche. Erfindungen, Erfahrungen und Erzählungen einer Gemeinschaft« (Teilförderung BKM). 2021–2024 Promotionsstipendiat des Cusanuswerks, Arbeitstitel des Dissertationsprojektes »Institutionalisierte Erinnerung und ihre Grenzen. Landsmannschaft und Lebensgeschichten der Buchenlanddeutschen«. 2021–2024 wissenschaftliche Hilfskraft im Vermittlungsprojekt »Das Objekt zum Subjekt machen. Jüdische Alltagskultur in Deutschland vermitteln« am Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow.
Seit 2022 assoziierter Wissenschaftler in der Abteilung »Kultur und Imagination« des GWZO, seit 2024 Mitarbeiter für Wissenschaftskommunikation und wissenschaftliche Redaktion am GWZO.
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Arbeitsschwerpunkte
- Erinnerungskulturen und Oral History
- Geschichte von Migration und Zwangsmigration in der Moderne, »Flucht und Vertreibung«
- Nationalismusforschung
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Funktionen und Mitgliedschaften
seit 2025 Mitglied der International Oral History Association (IOHA)
2021–2024 Mitglied der Redaktion der Themenhefte »Jüdische Alltagskultur vermitteln« des Leibniz-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow.
2020–2022 Mitglied der Redaktionskonferenz der »Danubiana Carpathica. Jahrbuch für Geschichte und Kultur in den deutschen Siedlungsgebieten Südosteuropas (DeGruyter)«.
seit 2019 Teilnahme im »Netzwerk Oral History«
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Lehre
Lehrveranstaltungen und Workshops an den Universitäten Augsburg, Leipzig und Gießen.
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(Digitale) Vermittlungsprojekte
Zahlreiche Projekte im Bereich der (digitalen) Wissensvermittlung, darunter die Themenhefte »Jüdische Alltagskultur vermitteln« (Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow [ausgezeichnet mit dem 1. Preis für Wissenschaftskommunikation der Universität Leipzig 2026]), die Kurzdokumentation »Shantel und die Bukowina – Musik, Migration und eine Familiengeschichte« (Bezirk Schwaben) oder die kontextualisierte Musikvideoreihe »(Nach)Klänge der Bukowina. Musikkulturen einer multiethnischen Region« (Copernico.eu).
Institutionalisierte Erinnerung und ihre Grenzen
Die »deutschen Umsiedler« aus der Bukowina wurden erst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zu einer »buchenlanddeutschen Gemeinschaft«. Das Projekt untersucht die sinn- und identitätsstiftenden Praktiken der »Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen« und beleuchtet über ein Oral-History-Projekt insbesondere die Grenzen der Vergemeinschaftung.
mehr erfahrenWissen kommunizieren
Die öffentliche Kommunikation mit und über Wissenschaft ist eine wichtige Aufgabe im deutschen Wissenschaftssystem. In diesem Bereich werden Medien- und Öffentlichkeitsarbeit realisiert, öffentlichwirksame Veranstaltungen organisiert sowie das Jahresheft des GWZO »Mitropa« und Jahresbericht redaktionell betreut.
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