Dr. Natalia Khamaiko
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Zur Person
Studium der Geschichte, Kulturanthropologie und Archäologie an der Staatlichen Pädagogischen Taras-Schewtschenko-Universität Tschernihiw (heute Nationale T.H.-Schewtschenko-Universität »Tschernihiw Collegium«). Seit 1999 Leitung archäologischer Ausgrabungen. 2001–2003 Assistentin an der Taras-Schewtschenko-Universität »Tschernihiw Collegium«. 2003–2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der ständigen archäologischen Expedition am Podil in Kyjiw. Seit 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Archäologie der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine in Kyjiw. Seit 2012 zudem wissenschaftliche Mitarbeiterin am Museum der Geschichte der Desiatynna-Kirche in Kyjiw. 2024 Promotion in Archäologie an der Universität Rzeszów (Polen) mit der Dissertation »Deconstructing the Worldview and Pagan Beliefs of Early Rus’ in Archaeology: Methods, Traditions, Critical Approaches«.
2022-2023 - Gastwissenschaftlerin am GWZO in Stipendienprogrammen der Deutschen Bundestiftung Umwelt (DBU) und der Volkswagen Stiftung für geflohene Wissenschaftler*innen. 2023–2024 wissenschaftliche Mitarbeiterin am GWZO in der Abteilung »Mensch und Umwelt«. 2024–2025 Stipendiatin am GWZO. Seit April 2026 wissenschaftliche Mitarbeiterin am GWZO in der Abteilung »Mensch und Umwelt«. -
Arbeitsschwerpunkte
- Archäologie der frühen Rus' und des mittelalterlichen Europa
- Interregionale Verflechtungen und Fernkontakte
- Materielle Kultur, Identität und soziale Praxis
- Kulturelle Austauschprozesse und vormoderne Globalisierung
- Interdisziplinäre Ansätze (Archäozoologie, Archäobotanik, Archäometrie)
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Funktionen und Mitgliedschaften
- Mitglied der European Association of Archaeologists (EAA)
- Mitglied des International Council of Museums (ICOM)
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Lehre
Lehrveranstaltungen zur archäologischen Methodik und zur Geschichte der Ukraine an der Nationalen T.H. Schewtschenko-Universität Tschernihiw-Kolehium (2001-2003) und der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität Kyjiw (2011-2021).
Verflechtungen der frühen Rus’
Das Projekt zielt darauf ab, die Materialien des Gräberfeldes von Shestovytsia – eines der bedeutendsten wikingerzeitlichen Bestattungsareale Osteuropas – in den wissenschaftlichen Diskurs einzuführen. Es ist von zentraler Bedeutung für das Verständnis interregionaler Verflechtungen, kultureller Austauschprozesse und der Staatsbildung in der frühen Rus’.
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