Erfurt im Mittelalter - ein GWZO-Ausstellungsprojekt
GWZO-Ausstellungsprojekt
»Metropolis Thuringiae – Erfurt und Thüringen im Mittelalter zwischen West und Ost«
Die kulturellen, wirtschaftlichen und künstlerischen Verbindungen der mittelalterlichen Metropole in die Region sowie nach Ost- und Westeuropa stehen im Zentrum des Ausstellungsprojektes.
Erfurt als eine der bedeutendsten mittelalterlichen Städte im Osten des Heiligen Römischen Reiches war Sitz der Mainzer Weihbischöfe, wichtiges Handelszentrum am Schnittpunkt überregionaler Handelsstraßen, herausragendes Zentrum der jüdischen Kultur und zugleich größter Produzent und Umschlagplatz für Färberwaid Mitteleuropas, dem damals wichtigsten Farbstoff für die Farbe Blau in der Tuchfärberei.
2018 und 2019 veranstaltete das GWZO zwei sehr gut besuchte internationale Tagungen zur Architektur und Kunst (20.6.–23.06.2018) und zur Stadtentwicklung, zu städtischem Leben und Geistesgeschichte (06.–08.06.2019) in Zusammenarbeit mit zahlreichen Erfurter Akteuren (u.a. der Landeshauptstadt Erfurt, Kulturdirektion Erfurt, Professur für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Erfurt, Verein für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt e.V.). Aktuell entsteht die Publikation mit Beiträgen von ca. 35 Referent*innen. Sie wird die Grundlage für die geplante Ausstellung, die sich der kulturhistorischen Bedeutung der faszinierenden mittelalterlichen Metropole widmet.