Handbuch Kunst

Bücherstapel des 1. Bandes des Kunsthandbuchs

Handbuch zur Geschichte der Kunst in Ostmitteleuropa

- das Editionsprojekt des Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) nimmt das kulturelle Erbe in der Region zwischen Adria, Ostsee und Schwarzem Meer in einer grenzübergreifenden, gesamteuropäischen Perspektive in den Blick.

Bücherstapel des 1. Bandes des Kunsthandbuchs

Dargestellt wird, wie über anderthalb Jahrtausende in dieser Region Kunstwerke aller Gattungen hervorgebracht werden, welche Funktionen und historischen Bedingtheiten sie bestimmen, aber auch die Wahl der künstlerischen Mittel und wie in der jeweiligen Zeit mit der »Grammatik« eines solchen visuellen Kommunikationssystems gearbeitet wird. Das Handbuch richtet sich nicht nur an ein Fachpublikum, sondern lädt eine breitere Leserschaft ein, sich mit der hierzulande immer noch viel zu wenig bekannten Kunst Ostmitteleuropas und ihrer Geschichte auseinanderzusetzen.

Von Jiří Fajt und Wilfried Franzen konzipiert und herausgegeben, fußt das gesamte Projekt auf der am Institut betriebenen Grundlagenforschung zur Geschichte von Kunst und Kultur des östlichen Europa. Jeder einzelne Band wird von einem thematisch ausgewiesenen Herausgeberteam verantwortet. Spezialistinnen und Spezialisten des GWZO garantieren gemeinsam mit internationalen Fachleuten den hohen Standard und ein breites Fundament der einzelnen Bände.

Medienecho

Das Handbuch im Radio

Was die Reihe Neues verspricht, davon berichteten Band- und Reihenherausgeber*innen im Radio und in Podcasts.

100 Jahre Kunst Ostmitteleuropas entdecken

Wie fängt man die Kunst eines großen Kulturraumes über einen Zeitraum von 100 Jahren ein? Was wählt man aus? Der neue Band der GWZO-Reihe »Handbuch zur Geschichte der Kunst in Ostmitteleuropa« unternimmt den Versuch einer Kanonisierung für die Zeit zwischen Renaissance und Barock. Die beiden Herausgeber*innen Agnieszka Gąsior und Marius Winzeler erzählen detektor.fm-Redakteur Johannes Schmidt im »Forschungsquartett« von ihrem ambitionierten Unterfangen.

13.11.2025

Handbuch der Kunst in Ostmitteleuropa

Es ist einzigartiges Editionsprojekt, das das gemeinsame Kulturerbe der Völker der Region vom Baltikum bis zur Adria vorstellt, wurde vom Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa in Leipzig ins Leben gerufen . Der erste Band der Reihe wurde im Februar 2018 im Prager Goethe-Institut präsentiert. Radio Prag sprach dazu mit dem Kunsthistoriker Wilfried Franzen, der die Buchreihe am GWZO betreut.

20.02.2018

Interview mit Christian Lübke zum Erscheinen des Handbuchs der Kunst in Ostmitteleuropa

Im Interview spricht Martina Schneibergová von Radio Prag mit unserem Direktor Prof. Dr. Christian Lübke über die Veröffentlichung des ersten Bandes des »Handbuchs zur Geschichte der Kunst in Ostmitteleuropa«, zu dessen Herausgebern er zählt.

10.03.2018

Fünf Bände: Von der Spätantike bis zum Barock

Bereits erschienen

Cover des ersten Bands, Nahaufnahme eines goldfarbenen, kunstvoll verzierten Tierkopfs mit großen Augen und detaillierten Mustern.

Bd. 1 Vom spätantiken Erbe zu den Anfängen der Romanik (400–1000)

Der erste Band widmet sich dem Vorlauf und den Voraussetzungen des Epochenwandels um 1000. Die Objekte werden aus interdisziplinärer Perspektive durch ein internationales Autor*innenteam erschlossen. 

„Durch die Kunst werden wir vielleicht viele bisher unauffällige Zusammenhänge tiefer erschließen können, die jedoch dazu beitragen, die Vielschichtigkeit der historischen Entwicklung der Region zu veranschaulichen.“
Rezension von Hana Chorvátová, in: Studia Mediaevalia Bohemica 11/2 (2019) S. 322-324.

Herausgegeben von Christian Lübke und Matthias Hardt
Deutscher Kunstverlag: 2017 – ISBN 978-3-422-06958-9

Buchcover mit barocker Gemäldeszene, mehreren Figuren in prunkvoller Kleidung, Kerze und rotem Fisch im Vordergrund, Titel '1570-1670 Von der Renaissance zum Barock'.

Bd. 5 Von der Renaissance zum Barock (1570–1670)

Die Jahrzehnte von 1570-1670 in Ostmitteleuropa waren geprägt von großen Kriegen. Der fünfte Band des Handbuchs verdeutlicht, dass die Kunst in dieser Zeit keineswegs schwieg. 650 Farbabbildungen und begleitende Texte bieten einen Einblick in das facettenreiche künstlerische Schaffen am langen Übergang von der Spätrenaissance zum Barock.

Herausgegeben von Agnieszka Gąsior und Marius Winzeler
Deutscher Kunstverlag: 2025. ISBN 978-3-422-06962-6

In Vorbereitung

  • Bd. 2 Von der Romanik zur Hochgotik (1000–1300)

    Erscheint 2027.

    Herausgegeben von Wilfried Franzen und Imre Takács
    Deutscher Kunstverlag. ISBN 978-3-422-06959-6

  • Bd. 3 Von der Hoch- zur Spätgotik (1300–1470)

    Erscheint 2027.

    Herausgegeben von Jiří Fajt und Markus Hörsch
    Deutscher Kunstverlag. ISBN 978-3-422-06960-2

  • Bd. 4 Von der Spätgotik zur Renaissance (1470–1570)

    Erscheint 2028.

    Herausgegeben von Jiří Fajt und Markus Hörsch
    Deutscher Kunstverlag. ISBN 978-3-422-06961-9

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