Dr. Aksana Zakirova
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Zur Person
2005–2011 Studium der russischen und englischen Sprachwissenschaft an der Staatlichen Linguistischen Universität Nischni Nowgorod, Russland; 2011–2014/2018-2019 Tätigkeiten im Bereich der internationalen Entwicklungszusammenarbeit bei der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und der Weltbank in Kirgisistan; Schwerpunkte: landwirtschaftliche und ländliche Entwicklung und Internationale Zusammenarbeit. 2014-2017 Masterstudium in Agrarökonomie, Universität Hohenheim, Stuttgart.
2019–2025 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der BMBF-geförderten Nachwuchsgruppe TRANSECT an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) in Kooperation mit der Universität Augsburg; Promotion in Humangeographie zu den langfristigen Auswirkungen des sowjetischen Agrarerbes auf den Baumwollanbau in Tadschikistan; Forschungsschwerpunkte: politische Ökologie, Resilienz, Pfadabhängigkeit, sozioökologische Transformationen und ländliche Lebensgrundlagen in Zentralasien;Seit Mai 2026 Postdoktorandin am GWZO im Projekt »Cotton Empire in the East«; Forschung zu Handelsnetzwerken, Wissenszirkulation, Expertenaustausch und Warenströmen zwischen den Baumwollanbaugebieten der Tadschikischen SSR und der sozialistischen Welt und darüber hinaus gehenden globalen Strukturen.
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Arbeitsschwerpunkte
- Baumwollproduktion und -handel während des Kalten Krieges
- Wissenstransfer in der Landwirtschaft
- Soziale und ökologische Transformationen und rurale Lebensverhältnisse in Zentralasien
- Agrarentwicklung und -ökonomie
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Lehre
Von 2022 bis 2025 Lehrtätigkeit im Modul »Sozioökonomie« an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE); Schwerpunkte: qualitative Forschungsmethoden in autoritären Kontexten sowie landwirtschaftliche Beratungsdienste in Zentralasien.
Aktuelles Forschungsthema
Die sowjetische Baumwollfrontier in Tadschikistan (1930–1991)
Das Projekt untersucht die sowjetische Baumwollfrontier in Tadschikistan mit einem besonderen Fokus auf Netzwerke der wissenschaftlichen Zusammenarbeit und des Handels, die die Lebenswelten vor Ort mit überregionalen und globalen Prozessen verbanden.
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