Thema

Kulturgeschichte(n) des Straßenpflasters

Jede Stadt hat ihr Pflaster. Ob Katzenköpfe, Fliesen, Betonplatten oder Asphalt, jedes Pflaster besteht aus einem bestimmten Material. Und jedes Material steht für eine Zeit. Dieses Projekt geht der Frage nach, wie sich ein Ort über seine Materialien und seine Materialität lesen lässt. Dazu wird die Geschichte ausgewählter Straßenbeläge mit den Geschichten, Erfahrungen und dem Wissen seiner Nutzer*innen verknüpft.

Pflastersteine

Auf Schritt und Tritt. Kulturgeschichte(n) des Straßenpflasters in der (post)sozialistischen Stadt 

Die Studie nimmt Gehwege und Straßenpflaster im (post)sozialistischen urbanen Raum in den Fokus, um daran die kulturellen, sozialen und ökonomischen Veränderungen von den 1980er Jahren bis heute zu erkunden. Mit der Erforschung des greifbaren Erbes – der Materialien, Texturen und Spuren urbaner Oberflächen – in Kombination mit den (sensorischen) Erfahrungen, Praktiken und Erinnerungen ihrer Bewohner*innen, interessiert sich das Projekt gleichermaßen für das materielle wie auch für das immaterielle (emotionale) Erbe. Indem geschichtswissenschaftliche Methoden (Analyse textueller und visueller Quellen) mit anthropologischen Ansätzen (sensory walks) kombiniert werden, soll historische Materialgeschichte mit individuellen sensorischen Erfahrungsgeschichten verknüpft werden. 

Das Projekt wird gefördert durch den FWF – Österreichischer Fonds für Wissenschaft und Forschung.

Weitere Informationen zum Projekt sowie Möglichkeiten zur Beteiligung finden Sie auf der Projektseite Leipziger Pflastergeschichte/n.

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