Unsere Gedanken sind weiterhin bei unseren ukrainischen Kolleg*innen und Freund*innen. Seit dem Befehl Putins am 24. Februar 2022 und dem Beginn des völkerrechtswidrigen Invasionskriegs dauert die Aggression gegen die Ukraine unvermindert an. Täglich werden Menschenleben zerstört, Städte angegriffen und das kulturelle Erbe bedroht.
Als Forschungs- und Vermittlungsinstitut für die Kultur und Geschichte des östlichen Europas pflegen wir seit vielen Jahren vielfältige Kooperationen in der Ukraine, wo Freund*innen, Kolleg*innen und Familienmitglieder unserer Mitarbeiter*innen leben. Wir sind weiterhin zutiefst in Sorge und als Wissenschaftler*innen alarmiert, dass massive Geschichtsklitterung als Vorwand für diesen Krieg dient. Umso dringlicher bleibt unser Appell an die Öffentlichkeit, beim Blick auf das östliche Europa Expert*innen zu vertrauen und Geschichtsfälschungen entschieden entgegenzutreten.
Am GWZO bieten wir gefährdeten ukrainischen Kolleg*innen im Rahmen unserer Möglichkeiten Raum und Unterstützung, um wissenschaftliche Projekte fortzuführen. Zudem dokumentieren und vermitteln wir die Folgen des Krieges für Geschichte und Kultur in vielfältigen Projekten – unter anderem im Rahmen mehrerer Online-Ausstellungen, etwa »Destroyed Ukrainian Heritage« (2024) und »Ukraine's Built Heritage under Attack« (2026).
Hilfe und Unterstützung für geflüchtete Wissenschaftler*innen
Die NGO #ScienceForUkraine hat auf ihrer Seite eine Übersicht mit Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfsangeboten für ukrainische Wissenschaftler*innen zusammengestellt.