Tatevik Movsisyan, M.A.
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zur Person
Studium der Anglistik und Philologie an der Staatlichen Universität Eriwan mit Studienaufenthalten an der Universität Freiburg und der Schweiz. Promotion in Germanischen Sprachen mit Schwerpunkt Anglistik und Philologie mit einer Dissertation zum Thema »Vertikale Kontextdarstellungen in den Werken von G. G. Byron im Vergleich zu den armenischen Übersetzungen«. Danach einjähriges Postgraduierten-Zertifikatsprogramm in Armenistik und Südosteuropäischer Geschichte an der Pázmány Péter Katholischen Universität in Budapest. Arbeitete an der Akademie für öffentliche Verwaltung der Republik Armenien.
Seit August 2025 Doktorandin am GWZO in der NFG »Global Armenia/ns«.
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Arbeitsschwerpunkte
- Literarische Darstellung historischer Traumata und der Erinnerung an Völkermorde im sowjetischen und osteuropäischen Kontext
- Kulturelles Gedächtnis, Identität und Wissenstransfer unter repressiven Regimes (und in Diasporagemeinschaften)
- Erzählungen über Exil, Resilienz und generationsübergreifendes Geschichtenerzählen in der sowjetischen und osteuropäischen Literatur
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Auszeichnungen
- 2025–2028 Empfänger eines Doktorandenstipendiums der Calouste Gulbenkian Foundation für die Teilnahme am Forschungsprojekt »Global Armenia/ns« am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur Osteuropas (GWZO) der Universität Leipzig
- 2019 Verleihung eines Doktorandenstipendiums durch die Padus-Araxes Cultural Association, Venedig, Italien
- 2018–2019 Stipendiat der Galouste Gulbenkian Foundation für Studien in armenischer und südosteuropäischer Geschichte an der Pázmány Péter Catholic University, Budapest
- 2016 Empfänger eines Doktorandenstipendiums des Academic Swiss Caucasus Network (ASCN) für Forschungsarbeiten an der Universität Freiburg, Schweiz
Aktuelles Forschungsthema
Der Völkermord an den Armeniern in der polnischen Literatur im transnationalen Kontext
Diese Studie untersucht, wie der Völkermord an den Armeniern in der sowjetischen und osteuropäischen Literatur dargestellt wurde. Sie analysiert, wie Zensur, Trauma und Diaspora das kulturelle Gedächtnis und den Wissenstransfer über Generationen hinweg geprägt haben.
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