Virtuelle Ausstellungen
01.12.2030
Online
Von Huzulen und Litauerinnen - Wie historische Postkarten Bevölkerungsgruppen im östlichen Europa darstellten - digital
GWZO
Koordiniert wurde die Ausstellung von Vincent Hoyer, M.A. unter Mitarbeit von Anne Mühlich, M.A., Hanna Nitsch und Lena Voß. Die Grundlage für die digitale Ausstellung ist der Sammelband »Völker verkaufen. Politik und Ökonomie der Postkartenproduktion im östlichen Europa um 1900«, Hg. von Vincent Hoyer und Maren Röger, Dresden, Sandstein 2023.
Postkarten wurden Ende des 19. Jahrhunderts zu einem zentralen Massenmedium. Stereotype Darstellungen von Personen oder Personengruppen, die wie Huzulen oder Litauerinnen primär über ihre ethnische Zugehörigkeit vorgestellt wurden, spielten dabei eine wichtige Rolle. Die Ausstellung liefert Kontexte, die ein kritisches Hinterfragen von Exotisierungen und Rassifizierungen ermöglichen.
15.10.2030
online
»No wobble!« | »Нет вобле!« Russian Anonymous Street Art Against War 2022/23 - digital
GWZO und Forschungsstelle Osteuropa an der Universiät Bremen (FSO)
Kuratiert von Alexandra Arkhipova von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universiät Bremen (FSO), in einer Kooperation des GWZO und der FSO Bremen begleitet und umgesetzt.
In der Ausstellung versammelt die Kuratorin über 400 Beispiele für Street Art-Aktionen von Russ*innen, die sich als Protest gegen den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine wenden.
29.08.2030
online
Dreikaisereck | Der einzige Ort dieser Art auf der Erde. Deutsche und Juden auf Postkarten aus dem Grenzgebiet – digital
GWZO und das Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften
Entwickelt von Maciej Gugała als ein gemeinsames Projekt des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften und des GWZO.
Die Ausstellung widmet sich Postkartendarstellungen von Menschen und ihrem Zusammenleben im historischen Dreikaisereck, an dem von 1846 bis 1915 die Grenzen Preußens, Österreichs und Russlands zusamenkamen.
28.12.2026
online
Vom Grab in die Vitrine: (Ge)schlecht verstanden? - virtuell
GWZO
Kuratiert von: PD Dr. Orsolya Heinrich-Tamáska, Grafik und technische Umsetzung: Gábor Nagy
Die Auseinandersetzung mit dem Geschlecht über materielle Attribute beschäftigt die Archäologie seit ihren Anfängen. Dafür bieten sich als Quelle vor allem Gräber an, die lange Zeit als »Spiegel des Lebens« galten.