Virtuelle Ausstellungen
12.01.2025
Haus der Europäischen Geschichte, Brüssel
BELLUM & ARTES – Europa und der Dreißigjährige Krieg
GWZO und das Haus der Europäischen Geschichte
Millionen Menschen starben an Gewalt, Hunger und Krankheiten. Ganze Landstriche wurden verwüstet und entvölkert, als ein lokaler, religiös begründeter Konflikt zu einem gesamteuropäischen Krieg um die politische Gestaltung Europas eskalierte.
Das Haus der Europäischen Geschichte in Brüssel zeigt das internationale Ausstellungsprojekt BELLUM & ARTES, das aus Forschungsergebnissen und kuratorischer Arbeit des GWZO heraus entwickelt wurde.
19.02.2035
analog und online
Destroyed Ukrainian Heritage – analog und digital
GWZO
Die Ausstellung dokumentiert die systematische Zerstörung des ukrainischen Bauerbes seit Beginn des russischen Angriffskriegs anhand ausgewählter Beispiele aus dem ganzen Land. Sie macht das Ausmaß der Verluste sichtbar und verweist zugleich auf die vielen bislang kaum erfassten oder geschützten Zeugnisse kultureller Identität.
mehr erfahren07.12.2030
analog und online
Leningradski Feminism 1979 - analog und digital
GWZO, die Memorial/Benjamin-Joffe-Stiftung, St. Petersburg und die Kulturwerkstatt Zhaba
Eine Ausstellung des Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) in Leipzig, der Memorial/Benjamin-Joffe-Stiftung in St. Petersburg und der Kulturwerkstatt Zhaba, Leipzig/St. Petersburg.
Die Ausstellung erinnert erstmals an die Leningrader Frauenbewegung der 1970er Jahre und lädt zu einem Dialog über die Geschichte der Frauenbewegung in Russland ein.
01.12.2030
Online
Von Huzulen und Litauerinnen - Wie historische Postkarten Bevölkerungsgruppen im östlichen Europa darstellten - digital
GWZO
Koordiniert wurde die Ausstellung von Vincent Hoyer, M.A. unter Mitarbeit von Anne Mühlich, M.A., Hanna Nitsch und Lena Voß. Die Grundlage für die digitale Ausstellung ist der Sammelband »Völker verkaufen. Politik und Ökonomie der Postkartenproduktion im östlichen Europa um 1900«, Hg. von Vincent Hoyer und Maren Röger, Dresden, Sandstein 2023.
Postkarten wurden Ende des 19. Jahrhunderts zu einem zentralen Massenmedium. Stereotype Darstellungen von Personen oder Personengruppen, die wie Huzulen oder Litauerinnen primär über ihre ethnische Zugehörigkeit vorgestellt wurden, spielten dabei eine wichtige Rolle. Die Ausstellung liefert Kontexte, die ein kritisches Hinterfragen von Exotisierungen und Rassifizierungen ermöglichen.