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GWZO – das östliche Europa verstehen

Das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) zählt international zu den führenden Forschungs- und Vermittlungseinrichtungen für die Geschichte und Kultur des östlichen Europa. Unser breiter, disziplinenübergreifender Dialog sowie unsere historische Spannweite sind einzigartig: Von A bis Z, von der Antike bis zur Zeitgeschichte, untersuchen wir die Besonderheiten und Veränderungen dieser historisch wie gegenwärtig so wichtigen Großregion. Im Fokus stehen Themen, die zu den drängendsten Herausforderungen unserer Zeit gehören: Globalisierungsdynamiken und Migration, Wissensordnungen und konkurrierende Geschichtsbilder, Umwelt und Gewalt.

In vier Abteilungen und wechselnden Nachwuchsforschungsgruppen betreiben Wissenschaftler*innen am GWZO Grundlagenforschung. Unsere Kernkompetenz liegt in Ostmittel- und Osteuropa, wobei wir auch Nachbarregionen einbeziehen – vom Balkan und dem Kaukasus bis nach Nordeuropa. Forschung am GWZO zeichnet sich durch globale Einbettung und eine kritische Reflexion von Regionskonzepten aus. Im östlichen Europa und darüber hinaus stützen wir uns auf ein dichtes Netz langjähriger Partnerschaften.

Seit über 30 Jahren präsentieren wir unsere Forschungsergebnisse auf nationaler und internationaler Ebene. Neben Publikationen und Ausstellungen entwickeln wir digitale Formate, um unsere Erkenntnisse dem Fachpublikum und einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Damit machen wir Geschichte(n) verständlich – und tragen dazu bei, das östliche Europa in seiner kulturellen Vielfalt und seinen globalen Herausforderungen in Vergangenheit und Gegenwart einordnen zu können.

Aktuelles

  • Angriff auf Nationale Akademie der Wissenschaften in Kyjiw: Leibniz-Gemeinschaft fest an der Seite ukrainischer Wissenschaftler*innen

    Der russische Angriff auf die Nationale Akademie der Wissenschaften in Kyjiw am 28. September 2026 macht erneut deutlich, dass der Krieg gegen die Ukraine sich gezielt gegen freie Orte des Wissens und der internationalen Zusammenarbeit richtet. Das GWZO unterstreicht die klare Haltung von Leibniz-Präsident Christoph M. Schmidt und der Leibniz-Gemeinschaft und verurteilt diesen Überfall aufs Schärfste.

    In enger Verbundenheit mit unseren ukrainischen Projektpartner*innen und Kolleg*innen führen wir unsere gemeinsame Arbeit fort. Der Schutz der wissenschaftlichen Freiheit und der Zusammenhalt in Europa bilden das Fundament unserer Forschung. 

    Mit unserer neuen digitalen Online-Ausstellung »Ukraine's Built Heritage under Attack« bemühen wir uns, das Ausmaß der Zerstörung von Bauten der Kultur und Bildung in der Ukraine stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

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    Kirchturmkuppeln mit Kreuzen vor nächtlichem Himmel und Rauchwolken im Hintergrund
  • Leipziger Erklärung

    »Wissenschaftsstandort Leipzig gegen Demokratiefeindlichkeit und Rechtsextremismus: Für akademische Freiheit, Menschenrechte und Demokratie«

    Die Wissenschaftseinrichtungen der Region Leipzig, darunter auch das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO), beziehen entschieden Position gegen Angriffe auf unsere Demokratie. Die Achtung der Würde aller Menschen, die freiheitlich-demokratische Grundordnung, Pluralität, Toleranz, internationaler Austausch und Vielfalt sind Voraussetzungen für unser Zusammenleben auf dem Campus, für erfolgreiche Forschung und beste Studienbedingungen.

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  • Auszeichnung für Marcin Wołoszyn

    Unser GWZO-Kollege Marcin Wołoszyn wurde mit der renommierten Belvedere-Professur ausgezeichnet. Sie gilt als höchster wissenschaftlicher Titel in Polen und wird auf Empfehlung des Rates für wissenschaftliche Exzellenz (Rada Doskonałości Naukowej) durch den polnischen Staatspräsidenten verliehen. Die feierliche Übergabe findet im Dezember im Palast Belwederski in Warschau statt. Mit dieser besonderen Auszeichnung wird Marcin Wołoszyn für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen geehrt. Am GWZO forscht er zur Geschichte des mittelalterlichen Ostmitteleuropas, insbesondere zu den Beziehungen zwischen den polnischen und ruthenischen Räumen sowie zu mittelalterlichen Siedlungen und archäologischen Fundplätzen.

    Mann mit Brille und roten Handschuhen hockt in einem Erdloch und berührt eine Schicht im Boden.
  • Auszeichnung für Vincent Hoyer

    Unser GWZO-Kollege Vincent Hoyer wurde auf der Tagung der European Association for Urban History mit dem renommierten EAUH 2026 Student Prize ausgezeichnet. In seinem prämierten Beitrag »Outward Splendor, Inner Division? Urban Entertainment Projects in Partitioned Poland«  untersucht der Historiker, wie Warschau, Lwiw und Posen monumentale Unterhaltungsorte nutzten, um internationale Sichtbarkeit zu gewinnen und wie diese Orte zugleich zu Schauplätzen politischer und kultureller Auseinandersetzungen wurden. Die Jury würdigte besonders seine fundierte Archivrecherche und den innovativen Blick auf urbane Unterhaltung hervor.

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    Porträt eines jungen Mannes mit kurzem Haar und Schnurrbart vor neutralem Hintergrund.
  • GWZO-Podcast Forschungsquartett: Vulkanausbruch und Pest

    In der aktuellen Folge des Podcasts »Forschungsquartett« von detektor.fm spricht unser GWZO-Kollege Martin Bauch über den Zusammenhang zwischen einem Vulkanausbruch und der Pest im 14. Jahrhundert. Lange hielt sich die These, dass die Pest als biologische Waffe nach Europa gelangte. Neue interdisziplinäre Forschungen zeichnen ein anderes Bild: Um eine klimabedingte Hungersnot abzuwenden, organisierten italienische Stadtstaaten Getreideimporte aus dem Schwarzmeerraum. Doch mit den Schiffen reiste unbeabsichtigt der Pest-Erreger mit. Wie Baumringe und Eisbohrkerne diesen Kälteeinbruch belegen und warum interdisziplinäre Forschung für das Verständnis historischer Krisen unverzichtbar ist, erläutert Martin Bauch im Gespräch.

    Zur Podcast-Folge
    Historische Wandmalerei mit drei großen Skeletten, die Menschen umgeben, darüber zwei Schriftbänder mit lateinischem Text, darunter der Titel 'Was ein Vulkanausbruch mit der Pest zu tun hat'.
  • GWZO-Forschung in der Fachzeitschrift »Nature«: Die vergessenen Flutkatastrophen von 1342–1343

    Die berühmte Magdalenenflut von 1342 gilt als schwerstes Hochwasser des letzten Jahrtausends. Eine neue Studie im Fachjournal Nature, an der unser Kollege Martin Bauch maßgeblich beteiligt war, zeigt nun: Die Katastrophe war kein Einzelereignis, sondern Teil einer Serie von 16 überregionalen Fluten binnen zweier Jahre. Basierend auf über 1.000 historischen Quellen rekonstruiert das internationale Team das verheerende Zusammenspiel von Vulkanausbrüchen, Meereisschmelze und Extremlagen. Die Erkenntnisse verändern den Blick auf die mittelalterliche Umweltgeschichte und liefern wichtige Impulse für das heutige Risikomanagement. 

    Zum Artikel
    Historische Zeichnung einer Flut mit überschwemmten Gebäuden, Menschen im Wasser und treibenden Gegenständen
  • Neu erschienen: »Russia’s War on Ukraine and the Crisis of World Order«

    Mit diesem Band eröffnet das GWZO die neue englischsprachige Reihe »GWZO Studies on Central and Eastern Europe: Interdisciplinary Approaches to Culture, History, and the Environment«. Der von unserer Kollegin Dr Katja Castryck-Naumann mitherausgegebene Reader widmet sich Russlands Krieg gegen die Ukraine, der weltweit intensive Debatten auslöste, die über den Krieg hinausreichen und Fragen der Weltordnung und der Zukunft der Globalisierung betreffen. Er dokumentiert diese Debatten mit Artikeln aus allen Regionen der Welt, erschienen zwischen der groß angelegten Invasion 2022 und Donald Trumps Wahlsieg 2024, und bietet differenzierte Einblicke in die Region im Kontext globaler (Ent-)Verflechtungen.

    Zur Publikation (Open Access)
    Buchcover mit dem Titel 'RUSSIA'S WAR ON UKRAINE AND THE CRISIS OF WORLD ORDER' und einer zerbrochenen Weltkugel, daneben der Schriftzug 'NEW' dreimal übereinander.
  • Ausstellung: »Was ist eigentlich Dissidenz?«

    Die Ausstellung gibt Einblicke in Protestbewegungen und Widerstandsformen in Mittel- und Osteuropa der 1960er bis 1980er Jahre und fragt danach, welche dieser Erfahrungen und Haltungen uns bis heute herausfordern und inspirieren. Sie verbindet eine analoge Roll-Up-Wanderausstellung mit einem digitalen Angebot und lädt Besucher*innen dazu ein, eigene Gedanken, Erinnerungen und Erfahrungen zu teilen. 
    Die Ausstellung ist eine Kooperation des GWZO und des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) in Berlin, gefördert durch das Leibniz Lab »Umbrüche und Transformationen«.

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    Text 'Was ist eigentlich Dissidenz?' auf dunkelgrünem Hintergrund mit orangen, unregelmäßig geformten Balken hinter einzelnen Wörtern.
  • Neue Ausstellung: Vom Kaiserreich zum Wiederaufbau. Der Architekt und Stadtplaner Hubert Ritter

    Unter der Leitung unserer GWZO-Kollegin Susanne Jaeger und Peter Leonhardt (Amt für Bauordnung und Denkmalpflege) haben Studierende der Universität Leipzig eine neue Sonderausstellung erarbeitet. Die Schau widmet sich vom 1. Oktober 2026 bis 10. Januar 2027 in der Alten Nikolaischule Leipzig dem Werk Hubert Ritters (1886–1967). Der Schwerpunkt liegt auf seinen Leipziger Arbeiten von 1924 bis 1930, mit denen er als Hochbauamtsleiter – etwa durch die Siedlung »Rundling« oder die Großmarkthalle – zum Wegbereiter der Moderne wurde. Die Eröffnung findet am Donnerstag, dem 1. Oktober 2026, um 19 Uhr statt.

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    Innenansicht einer Halle mit sichtbaren Stahlträgern und Ausstellungsständen, darüber der Text 'Der Architekt und Stadtplaner Hubert Ritter (1886-1967) Vom Kaiserreich bis zum Wiederaufbau'.
  • Neu erschienen: »Coping with Destruction«

    Unter der Herausgeberschaft von Anastasiia Bozhenko, Arnold Bartetzky, Anja Höfer (alle GWZO) und Thomas Will ist bei DOM publishers der Band »Coping with Destruction. Approaches to Rebuilding in Ukraine« erschienen. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach der Sanierung beschädigter Gebäude während des Krieges, neuen Formen der Siedlungs- und Energieversorgung sowie dem Umgang mit dem architektonischen Erbe der Ukraine. Die Publikation geht auf einen Workshop zurück, der im April 2025 im Leipziger Rathaus stattfand. Die zentrale Frage reicht dabei über die Ukraine hinaus: Was bedeutet Resilienz für Europa in einer Welt zunehmender Krisen und Risiken?

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    Buchcover mit dem Titel 'Coping with Destruction Approaches to rebuilding in Ukraine' und den Herausgebernamen auf blauem Hintergrund.
  • Neu erschienen: »Zum Siege unserer menschenfreundlichen Prinzipien«

    Unsere ehemalige Kollegin Zsófia Turóczy hat ihre Dissertation veröffentlicht: »Zum Siege unserer menschenfreundlichen Prinzipien« – Ungarische Freimaurernetzwerke im »Orient« 1886–1920. Die von Stefan Troebst, ehemaliger stellvertretender Direktor des GWZO, und Dietlind Hüchtker, die ebenfalls viele Jahre am GWZO tätig war, betreute Arbeit untersucht die Netzwerke der ungarischen Freimaurerei sowie die daraus entstandenen Transfer- und Austauschprozesse zwischen Ostmittel- und Südosteuropa (Budapest, Fiume, Belgrad, Saloniki, Smyrna, Konstantinopel). Die Studie zeigt, dass die ungarischen Freimaurer an der informellen kolonialen Tätigkeit der Doppelmonarchie beteiligt waren und die Netzwerke zugleich für die eigene internationale Interessenvertretung nutzten.

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    Buchcover mit einem historischen Gebäude und dem Titel »Zum Siege unserer menschenfreundlichen Prinzipien« von Zsófia Turóczy.
  • GWZO-Jahrestagung 2027: Fließende Gewässer

    Gewässer formen Landschaften, prägen Siedlungsmuster und erleichtern den Handel. Anlässlich des wissenschaftlichen Schaffens von Matthias Hardt diskutiert die GWZO-Jahrestagung 2026 am 26. und 27. Oktober ihre Bedeutung für Ostmitteleuropa von der Vormoderne bis zur Gegenwart unter den Aspekten Erschließung, Abgrenzung und Austausch. Wasserbaumaßnahmen ermöglichten Landwirtschaft sowie neue Siedlungen, während Flüsse wie Weichsel, Oder und Donau als transregionale Wissens- und Handelsachsen dienten. Dass Gewässer zugleich Trennlinien und Grenzen markierten, macht sie zu einem zentralen Gegenstand historisch-kulturwissenschaftlicher Forschung.

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    Flusslandschaft mit ruhigem Wasser, bewachsenen Uferbereichen und Bäumen im Hintergrund unter blauem Himmel.
  • GWZO-Ausstellungen zum zerstörten ukrainischen Kulturerbe

    Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 dokumentiert das GWZO die anhaltende Zerstörung des ukrainischen Bauerbes. Während die 2025 eröffnete Ausstellung »Destroyed Ukrainian Heritage« anhand von 40 Beispielen das flächendeckende Ausmaß der Verluste in den Fokus rückt, richtet die im Herbst 2026 erschienene Ausstellung »Ukraine's Built Heritage under Attack. Places of Culture and Learning« den Blick speziell auf Kultur- und Bildungseinrichtungen als öffentliche Orte des gemeinsamen Lebens. Beide Projekte wurden von Dr. Semen Shyrochyn kuratiert und durch den Leibniz-Forschungsverbund »Wert der Vergangenheit« gefördert. 
    Ein Podcastbeitrag mit weiteren detaillierten Informationen findet sich hier. 
    Analoge Roll-Up-Varianten touren seit mehreren Monaten durch öffentliche Einrichtungen. Bei Interesse kann sie hier angefragt werden. Ab Oktober 2026 sind die Rollups etwa in der Bücherei Marktdorf (Bodensee) zu sehen. 

    zur Ausstellung
    Zerstörtes mehrstöckiges Gebäude mit Trümmern und Schutt, umgeben von Bäumen und einigen Hochhäusern im Hintergrund
  • GWZO im Dossier zu »Citizen Science«

    Im neuen Dossier »Citizen Science« von zeitgeschichte|online diskutieren Beiträge unter dem Leitgedanken »Gesellschaft leisten« Potenziale und Grenzen partizipativer Forschung. Das GWZO ist mit zwei Beiträgen vertreten: Maren Röger analysiert Bürger*innenbeteiligung im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik am Beispiel von Flucht und Vertreibung. Sabine Stach, Dorothee Riese und Harald Engler zeigen anhand des Schreibprojekts »Schreib dich durch die Neunziger!« das Potenzial und die Herausforderungen von Citizen Science. Das Thema ist ein zentraler Forschungsschwerpunkt des GWZO, insbesondere in der Abteilung »Wissen und Partizipation« in Prag.

    Zum Dossier
    Schwarz-weiße Aufnahme einer Schallplattenverkäuferin in Stockholm der 1930er Jahre mit einem Schild 'DEN NYA GRAMMOFONSKIVAN' und mehreren Schallplatten in der Hand, im Hintergrund Passanten und Autos.
  • Leipziger Pflastergeschichte/n – zum Mitmachen!

    Das Pflaster einer Stadt ist mehr als nur der Boden unter unseren Füßen – es trägt Geschichte in sich, aber auch viele persönliche Geschichten. Mit dem partizipativen Projekt »Leipziger Pflastergeschichte/n« unter der Leitung von Dr. Stephanie Weismann lädt das GWZO alle Leipziger*innen dazu ein, ihre Erinnerungen und Erfahrungen rund um Straßenbeläge, Gehwege und Gangarten in der Stadt zu teilen. Aus den eingereichten Beiträgen entsteht ein digitales Archiv zur Leipziger Pflastergeschichte als Teil der Leipziger Stadtgeschichte.

    Zur Projektseite
    Füße mit weißen Sandalen auf gepflastertem Boden neben dem Schriftzug 'Leipziger Pflastergeschichte/n' in gelber Schrift.

Frieden für die Ukraine

  • Ukraine Flagge
  • Solidarität: Die Ukraine im Blick des GWZO

    Unsere Gedanken sind weiterhin bei unseren ukrainischen Kolleg*innen und Freund*innen. Seit dem Befehl Putins am 24. Februar 2022 und dem Beginn des völkerrechtswidrigen Invasionskriegs dauert die Aggression gegen die Ukraine unvermindert an. Täglich werden Menschenleben zerstört, Städte angegriffen und das kulturelle Erbe bedroht.

    Als Forschungs- und Vermittlungsinstitut für die Kultur und Geschichte des östlichen Europas pflegen wir seit vielen Jahren vielfältige Kooperationen in der Ukraine, wo Freund*innen, Kolleg*innen und Familienmitglieder unserer Mitarbeiter*innen leben. Wir sind weiterhin zutiefst in Sorge und als Wissenschaftler*innen alarmiert, dass massive Geschichtsklitterung als Vorwand für diesen Krieg dient. Umso dringlicher bleibt unser Appell an die Öffentlichkeit, beim Blick auf das östliche Europa Expert*innen zu vertrauen und Geschichtsfälschungen entschieden entgegenzutreten.

    Am GWZO bieten wir gefährdeten ukrainischen Kolleg*innen im Rahmen unserer Möglichkeiten Raum und Unterstützung, um wissenschaftliche Projekte fortzuführen. Zudem dokumentieren und vermitteln wir die Folgen des Krieges für Geschichte und Kultur in vielfältigen Projekten – unter anderem im Rahmen mehrerer Online-Ausstellungen, etwa »Destroyed Ukrainian Heritage« (2024) und »Ukraine's Built Heritage under Attack« (2026).

    Informationen und Expertise

Ausgewählte Veranstaltungen

Aktuell am GWZO

Ausstellungseröffnung

Vom Kaiserreich zum Wiederaufbau. Der Architekt und Stadtplaner Hubert Ritter (1886 - 1967)
–

Die Ausstellung entstand im Rahmen eines Forschungspraxisseminars am Kunsthistorischen Instituts der Universität Leipzig unter der Leitung von Peter Leonhardt (Stadt Leipzig) und Susanne Jaeger (GWZO).

Ort: Richard-Wagner-Aula der Alten Nikolaischule, Leipzig

Workshop

Resources – Production – Trade: Economic Networks of Late Antique Hilltop Settlements –

Ort: Skopje

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Veranstaltungsreihe

Still Longing for Digranagerd
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Dr. Carel Bertram (San Francisco State University)

Seminar Series: Armenian Lost Cities: Histories, Imageries, and Perceptions

Ort: online

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