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Nachkriegstransformationen historischer Stadtzentren nach dem Krieg

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Der Wiederaufbau historischer Stadtzentren in der DDR sowie in den West- und Nordgebieten Polens führte zur Entwicklung unterschiedlicher Rekonstruktionsmodelle. Das Projekt untersucht die Vielfalt der angewandten Modelle – von Modernisierung und Funktionalität bis hin zu einer starken Betonung von Identität und Geschichte.

Luftaufnahme der Altstadt von Elbląg in Polen mit roten Ziegeldächern und einem hohen Kirchturm

Zwischen dem Notwendigen und dem Schönen. Langfristige Folgen der Nachkriegs­transformationen historischer Stadtzentren nach 1945. Lehren aus der DDR und den »Wiedergewonnenen Gebieten« (Polen)
Das Projekt vergleicht unterschiedliche Formen und Effekte des Wiederaufbaus von Städten nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland (DDR) und Polen (West- und Nordgebiete). Sowohl die DDR als auch Polen waren durch ein enormes Ausmaß an Zerstörung geprägt, die morphogenetischen Strukturen ähnelten sich, ihr Flächen-, Bevölkerungs- und Wirtschaftspotenzial waren vergleichbar. Die unterschiedlichen Entwicklungsmöglichkeiten während der kommunistischen Periode sowie die unterschiedlichen Dimensionen der sozioökonomischen und politischen Transformation nach 1989 führten jedoch dazu, dass die untersuchten Prozesse erhebliche Unterschiede aufweisen.
Die interdisziplinäre Analyse basiert auf einem quantitativen und qualitativen Vergleich der historischen Stadtkerne ausgewählter Städte. Die Untersuchung umfasst architektonische und städtebauliche Ansätze, um Modelle der morphologischen Transformationen zu identifizieren. Verglichen werden sowohl die Determinanten und langfristigen Folgen des Wiederaufbaus als auch die Veränderungen der jeweiligen Kulturlandschaften.

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