Entstehung und Entwicklung des sächsisch-böhmischen Sakralraums
Ein Zentrum der Forschungen bilden die Herrschafts- und Bischofssitze Prag und Meißen. Bis zur Reformbewegung des Jan Hus und den nach dessen Verbrennung in Konstanz aufflammenden Hussitenkriegen in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts, entstand eine in den Grundzügen beständige, sich aber stetig weiterentwickelnde, kulturell reiche Region. Die engen, auch personellen Verbindungen zwischen den Regionen (Markgrafschaft Meißen, Lausitz, Schlesien, Mähren, Böhmen) und wichtige kulturelle Hervorbringungen in Architektur und Kunst sollen auf aktuellem Stand dargestellt werden.
Bearbeitet von:
Markus Hörsch und Christian Oertel